Organisatorin vor Ort ist unsere Studienkameradin Gisela Ristock, genannt Schneider! Da unser ÔÇ×Schneider“ Unterst├╝tzung brauchte bin ich am 24.11. nach Halle gefahren und wir haben gemeinsam das nachfolgende Programm abgestimmt und vor Ort mit den Zust├Ąndigen vereinbart. Selbstverst├Ąndlich habt Ihr auch die M├Âglichkeit auf das Programm Einfluss zu nehmen. Aber wir werden einen Teufel tun, um etwas zu ├Ąndern. Es sei denn, Ihr bittet den Schneider auf Knieen. Ganz so wild wird es nat├╝rlich nicht sein, denn wir haben noch fast ein Jahr Zeit. Ihr d├╝rft nat├╝rlich wie immer mit der  Teilnahmemeldung Eure W├╝nsche ├Ąu├čern. Bei der Hotelsuche erfuhren wir, dass in dieser Zeit in Halle alle m├Âglichen Firmen und Gesellschaften von September bis Oktober hier ihre Events durchf├╝hren. Wir hatten aber noch Gl├╝ck, dass wir in der Altstadt etwas bekommen haben. Vielleicht etwas teuer, aber denkt daran:

               Wir haben das kurze Leben, um uns zu am├╝sieren und den langen Tod, um uns davon auszuruhen!

Es war uns wichtig in der Altstadt zu sein, kurze Wege zu haben und nach M├Âglichkeit kein Auto zu brauchen.

Die Teilnehmer unseres Treffens bei den ÔÇ×Seem├Ąnnern“ in Saalfeld  hatten ihre Teilnahme f├╝r 2016 bereits zugesagt. Ihr seid trotzdem so nett und best├Ątigt Eure Zusage vom September 2015. Die st├Ąndigen Teilnehmer, die dieses Jahr nicht teilnehmen konnten (Alisch, M├╝ller) haben wir wieder angemeldet und auch den Sheriff mit Hanni, auf die alle sehns├╝chtig warten. Leider k├Ânnen auch einige (Laudel, Reibetanz) aus gesundheitlichen Gr├╝nden nicht teilnehmen. Der ÔÇ×Doktor“ hat sich in den letzten Jahren nicht mehr gemeldet, aber bei der kurzen Strecke von Leipzig k├Ânnte auch f├╝r ihn ein Anreiz bestehen uns zu sehen. Doktor gib Dir einen Ruck!  Wir erwarten Eure R├╝ckantwort bis 23.12.2015. Es gibt kein rumeiern, entweder Du/Ihr wollt kommen, dann sagt einfach ja. Was bis zum 13.09.2016 passiert, kann noch nicht einmal der ÔÇ×Liebe Gott“ vorherbestimmen.

Und das haben wir unter Federf├╝hrung unseres Schneiders vorbereitet:

Unser nunmehr traditionelles Absolvententreffen findet, wie im September 2015 gemeinsam beschlossen, von

Dienstag  den 13. bis  Donnerstag  den 15. September 2016 in
Halle/Saale statt.

Motto:   ÔÇ×Halloren, Halunken und wir“ - 55 Jahre Ingenieur

Werner Alisch           nein 

 Rainer Brandt          ja 2 

 Fritz  Degenhardt   ja 2 

Werner Grabsch  Null Reaktion

Christian Hilbert       trotz Anrufen n

Hart.  Kirschner        abgesagt  krank

Erich Laudel              nein  Gesundh.

Wilfried Leseberg    ja 1 -1

Volker Lorenz          ja 2

Gerhard M├╝ller         ja 1 -1    

Wolfgang Nienke     ja1

Werner Noack         ja 2  

Horst Reibetanz        nein Gesundh.

Gisela Ristock             ja1 ohne Q 

Doris Schmidt          abgesagt Reise

Rolf Schmidt             ja 2   

Ursula Schulze       ja 2 

Uwe Siegert              abgesagt  krank

Reiner Silbermann  abgesagt  krank

 

 

Legende: Q = mit Quartier

            j1 = ja 1 Person;

  Letzte Meldung:  

Das Treffen fand nach Plan statt!    55 Ingenieur, ein Festjahr!

So die wichtigste Meldung, aber es hatten sich urspr├╝nglich 25 Teilnehmer gemeldet und ab Anfang August kam eine Abmeldung nach der anderen. Ich hatte fast das Gef├╝hl, am Ende stehe ich alleine mit der Schneidern da. Letztlich waren wir doch 16 Teilnehmer, nur Volker musste noch zus├Ątzlich am zweiten Tag abreisen. So etwas hatten wir noch nicht, ist vielleicht unserem doch mittlerweile hohen Alter geschuldet. Positiv blieb doch unsere Vorfreude auf die Veranstaltungen und sie waren richtig gut und wurden durchweg gelobt. Unser gemeinsames Abendessen im Hotel “Rotes Ross” am Mittwoch war nicht nach unserem Geschmack, aber das hatte keiner vorher gedacht. Das Hotel selbst und der Preis zur Ausstattung war wirklich gut. In dieser Beziehung kann man das Hotel ruhigen Gewissens weiter empfehlen. F├╝r alle F├╝hrungen hatten wir nat├╝rlich Vertr├Ąge f├╝r 25 Personen abgeschlossen. Das wir mit weniger Personen ankamen wurde allgemein akzeptiert. Nur das Hotel meinte anf├Ąnglich wir sollen das Abendessen f├╝r 25 Personen, wir waren 14, voll bezahlen. Nach einer R├╝cksprache mit der Gesch├Ąftsleitung ruderte man zur├╝ck. Lustig ist jedoch, dass die Navi - Adresse oft nicht richtig gelesen wurde und manche sind zu sp├Ąt losgefahren. Also denkt daran, wir sind alte Leute und sollten alles etwas fr├╝her angehen,  sonst kommt man zu sp├Ąt. Oder es lag am Datum, der 13te.
Bis hier der allgemeine ├ťberblick.

13.09.2016  Stadtf├╝hrung am alten Markt
Stadtf├╝hrerin Frau Marion B├Âhm empfing uns am Informationszentrum von Halle an der Saale am alten Markt. Erkl├Ąrte uns vieles ├╝ber die Geschichte der Stadt, Bau der Kirchen, Roter Turm, H├Ąndel, Luther, das die Altstadt im 2. Weltkrieg kaum zerst├Ârt wurde etc. Danach ging es in die Marienkirche, in der auch die Totenmaske von Luther aufbewahrt wird. Luther starb in Eisleben und wurde ├╝ber Halle nach Wittenberg ├╝berf├╝hrt. Bei diesem Halt in Halle wurde die Totenmaske abgenommen. Danach ging es noch durch ein paar alte Stra├čen und einen kurzen Einblick ins Geburtshaus von H├Ąndel bekamen wir auch. Zum Abschluss des Abend kehrten wir im “Hallischen Brauhaus” in der Gr. Nicolaistra├če ein. Eine gem├╝tliche Runde bei sehr viel W├Ąrme im Hof der Gastst├Ątte.

Hotel "Rotes Ross" Halle/Saale
F├╝hrung durch Marion B├Âhm
Der Faltaltaru. die original erhaltene Orgel in der Marienkirche
Toten Maske von Martin Luther 1483 - 1546

Uns wurde erkl├Ąrt, wie die Maske entstanden sein soll. Dazu geh├Ârte, dass man die Augen ├Âffnete und mit Glaspl├Ąttchen abdeckte. dann wurde Falten in die Stirn durch Verschieben der Haut gebildet und Dinge mehr. An den H├Ąnden kann man erkennen, Luther  litt unter Gicht.

Der Altar in der Marienkirche, eine Protestantische Kirche.
Eines der gut restauruierten Fachwerkh├Ąuser
Im Hof des "Hallischen Brauhauses"
Fritz mit HWN

14.09.2016 Besuch des Technischen Haloren- und Salinemuseums
Wir waren angemeldet und die F├╝hrung ├╝bernahm der Diretor, Herr Steffen Kohnert, pers├Ânlich. Es war eine sehr anschauliche und mit fundamentierten Wissen durchgef├╝hrte F├╝hrung durch das Museum und immer noch Produktionsst├Ątte von Salz. Die Form der Hallorenkugeln stammt wurde abgeleitet von den 18 Silberkn├Âpfen der Festtracht der Halloren. Diese darf nur mit rotem oder blauem Stoff gefertigt werden. Dazu gab es Geschichten zum gr├╝nen Rock der J├Ąger, dem Niederwild, welches die Halloren jagen durften, aber ├Âfter doch entschieden gr├Â├čer waren.

Herr Steffen Kohnert - der  Vortragende
Herr Krohnert pr├Ąsentiert uns zum Abschluss der F├╝hrung etwas f├╝r den Magen
Der Trocken- und Abf├╝llbereich des Salinesalzes
Fips,HWN,UteOnkel,IckeDorethea,Neon,Franz,Lutz,Schneider,Helga,Seemann

14.09.2016 - der Nachmittag
Wir waren f├╝r 14.30 Uhr im der Halloren - Schokoladenmuseum angemeldet. Mit unseren Gruppenfahrkarten (Ab 9.00 Uhr f├╝r 24 Stunden g├╝ltig) fuhren wir mi der Linie / gemeinsam zum Museum. Auf Grund der zentralen Unterkunft brauchten wir kein Auto bewegen, kurze und altersgerechte Fu├čwege waren angesagt. Im Museum wurden wir mit der bewegten Geschichte der Schokolade vertraut gemacht, die vor mehreren tausend Jahren bei den Indianern (Olmeken) begann. In Tongef├Ą├čen fand man Reste, die mit den verschiedenen Zutaten (z.B. Chili) gemixt waren. Damit sind unsere heutigen Mixturen eigentlich schon vor tausend Jahren bekannt. Im Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert war Schokolade ein Produkt f├╝r den reichen Adel. Erst mit der Zuckerproduktion aus der R├╝be wurde die Fertigung von Schokolade f├╝r alle Bev├Âlkerungsschichten erschwinglich. Der Fabrikant David musste in der Nazizeit den Nachweis erbringen, dass er arisch war. Die Fabrik wurde aber trotzdem in “Mignon Schokoladenfabrik”  umbenannt. Nach dem Kriege wurden Marmeladen und ├Ąhnliche Produkte produziert. Die Wende brachte die Produktion fast zum Erliegen, bis man sich wieder an unsere beliebte Hallorenkugel erinnerte.

Unser F├╝hrer  beim Start im Museum
Das Firmenschild aus der Nazizeit
Das Schokoladenzimmer, ├╝ber 1000 kg Schokolade wurde verarbeitet
Vor dem Schokoladenmuseum

14.09.2016 Der Abend
Im Wintergarten war f├╝r uns eingedeckt. Fritz erz├Ąhlte uns eine sch├Âne Geschichte ├╝ber seinen Gro├čvater, dem Schmied und Wilddieb, welche damit endete, dass er eine Flasche “Waffen├Âl” ein Kr├Ąuterlik├Âr spendierte. Fips wollte gleich noch unsere n├Ąchste Veranstaltung planen, aber HWN musste ihn bremsen, weil das Buffet schon lange stand. Mit der Qualit├Ąt war man , wie schon erw├Ąhnt, nicht zufrieden.

Danach wurde noch gesagt und einhellig best├Ątigt, dass wir uns 2017 wieder in Leipzig treffen Daf├╝r gibt es schon 1000 Ideen, die auszuloten sind. In bew├Ąhrter Weise werden Fips vor Ort und HWN der verl├Ąngerte Arm  planen und einladen.

Abschlie├čen erhob mich Fips f├╝r meine Verdienste in den Adel, somit nannte er mich

Ritter Horst von Sachsen-Anhalt

genannt HWN

Fritz beim Vortrag
Schneider mit l├Ądierten Knieen. Sie lag vor der Tram.
20160613-at-t-
Banker Onkel

Hallo lieber HWN , bzw. geadelter "Ritter Horst von Sachsen - Anhalt" ,
es ist wunderbar wieder in Deine Hompage zu gehen und speziell ├╝ber unsere Traditionstreffen alles zu erfahren und den Kontakt zu halten . Mit einem lachenden - und einem weinenden Auge habe ich mit Bruni den neuen Halle -Eintrag angesehen , daf├╝r bedanken wir uns herzlich. Zur Planung Leipzig unsere Zustimmung , sollte es mit Bruni's Gesundheitszustand bis dahin Probleme geben komme ich allein .
Mit lieben herzlichen Gr├╝├čen , Gl├╝ck auf ! Reiner & Bruni aus der Bergstadt Siebenlehn (18.09.2016)

Liebe Freunde, unser Termin f├╝r 2017 steht!
Wie verabredet treffen wir uns in Leipzig im Motel One-Nikolaikirche
vom 12.09. bis 14.09. 2017.

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Absolvententreffen 2016