
...aber es begann nicht ein Studium, sondern am Anfang stand die Arbeit, das hieß ERNTEEINSATZ. Ein paar Auserwählte “durften” zu den Bauern, um sie zum Eintritt in eine LPG, sprich: “Landwirtschaftliche Produktions - Genossenschaft” zu bewegen. Internate waren rar und so wohnten fast alle Studenten in Privatunterkünften.
Aber dann legten wir los. Unser betreuender Dozent war WERNER ALISCH, er ist Roßwein und uns treu geblieben und nimmt regelmäßig an unseren Absolvententreffen teil. Gerda Schubert wandelte sich gegen Ende des Studiums zur Gerda Winter und später zur Gisela Ristock, aber als “Schneider” ist sie die Gleiche. Ja und Icke wagte den Schritt zu Schulze. ... was auch bemerkenswert ist, mit Studienbeginn im September 1958 wurden die Lebensmittelkarten in der DDR abgeschafft und man höre und staune, es gab damals noch Kamtschatkakrebs ohne Ende. Die Dose kostete nur 3,85 MDN!
Diese Kommilitonen begannen das Studium in Roßwein/Sa.:
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Wolfgang Albrecht |
Rainer Brandt Seemann |
Fritz Degenhardt |
Andreas Dobosch |
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Rolf-Dieter Eschler Bockwurst |
Ilse Gebers |
Christian Hilbert Sheriff |
Wolfgang Höhne Pampel |
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Hartmut Kirschner Hardi |
Erich Laudel |
Wilfried Leseberg Franz |
Volkerer Lorenz |
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Wolfgang Lutze |
Johannes Mühlfeld |
Gerhard Müller Fips |
Gerhard Nagel |
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Dieter Naumann |
Horst Wolfgang Nienke hwn |
Werner Noack Neon |
Ursula Polinski Icke |
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Armin Poßner |
Horst Reibetanz |
Uwe Siegert Papa |
Hans Siewert |
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Reiner Silbermann |
Doris Schmidt Schmidten |
Rolf Schmidt Onkel |
Gerhard Schreib Fridolin |
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Gerda Schubert Schneider |
Christa Vierhuve |
Ingo Wagner |
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... eine lustige Seite des Studiums von diesen Vieren: Links Ergebnis vom Skat und rechts beim Sportfest, hier von links: Fips, Franz, HWN und Seemann |

Nach 3 Semestern hatten wir endlich Bergfest und wer zählt, wird feststellen: Auf unserem schönen Förder- technikwagen saßen keine 31 Studenten. Einige waren, wie man so schön sagt, auf der Strecke geblieben. Wir waren nur noch 23 + 1 im Wagen. Verlassen hatten uns: Albrecht, Dobosch, Gebers, Höhne, Nagel, Poßner und Wagner.
Zum Studium in jener Zeit gehörten nach Ende der ersten 2 Studienjahre auch Reservistenlehrgänge, für viele der erste Kontakt mit der Volksarmee in Prenzlau. Und natürlich weitere Ernteeinsätze bzw. Reparatureinsätze in den MTS (Maschinen- und Traktorenstationen) zu Lasten von Praktika. Dann Einsätze beim Bau der Roßweiner Wasserleitung - für uns “aqua leiti rossweini”! ...und und und
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Dann kam der Tag, am 22. Juli 1961 erhielten wir im Rathaus von Roßwein feierlich unsere Urkunde mit dem Titel: Ingenieur der Fachrichtung Fördertechnik Ab diesem Zeitpunkt hieß es scherzhaft: |



1962 Links: HWN und Franz vor der Ingenieurschule und oben vor der Kneipe mit dem Wirt (2. v.l.)
Ein Jahr nach unserem Abschluss, also 1962, organisierte die Ingenieurschule in Roßwein ein Absolventenreffen für alle Absolventen des Jahrganges 1961. Dieses Treffen sollte eine Art Erfahrungsaustausch sein. Die Ingenieurschule wollte schlicht und einfach wissen, ob wir mit den Ergebnissen des Studiums in der Praxis etwas anfangen konnten. Für uns war auch wesentlich, dass wir uns nach einem Jahr wiedersehen konnten. Denn nach 3 Jahren intensiven Zusammenseins war es schon interressant sich zu treffen, zu erfahren wie man es in der Praxis anstellt und sich einfach auszutauschen.
Ein zweites Treffen, bereits von uns (Gerhard Müller) organisiert, gab es 1971 in Leipzig mit einer tollen Fete im “Ringkaffee”.
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Inzwischen sind leider auch einige Absolventen verstorben. Wir denken in Ehren an sie. |










Einige Fotos vom Studium: Links: Unser Studienbetreuer Dozent Werner Alisch. Mitte und rechts: Reservistenlehrgang 1959.
Unten rechts: Unsere Damen durften dafür zum Praktikum. Links und Mitte unten: Pausenkämpfe und Unterrichtsstress (Deutsch).
Alle Dozenten während unseres Studiums findet ihr unter “Details” oder HIER
