Signet für Techniker
Anfang September 1958 begannen 31 Studenten, darunter 5 Studentinnen, hoffnungsvoll ein Fördertechnikstudium an der ehemaligen Ingenieurschule für Schwermaschinenbau “Walter Ulbricht” in Roßwein/Sachsen. Unser Semester erhielt das Kürzel:  IF 1.1   Unser Parallelsemester IF 1.2 gibt es  seit 2008 auch auf dieser Website zu sehen. Das Kürzel bedeutet: I = Ingenieur, F = Fördertechnik, 1. Ziffer = Semester, 2. Ziffer = Seminargruppe
...aber es begann nicht ein Studium, sondern am Anfang stand die Arbeit, das hieß  ERNTEEINSATZ. Ein paarDer Frosch, unser Seminarsymbol Auserwählte “durften” zu den Bauern, um sie zum Eintritt in eine LPG, sprich:  “Landwirtschaftliche Produktions - Genossenschaft” zu bewegen. Internate waren rar und so wohnten fast alle Studenten in Privatunterkünften.
Aber dann legten wir los. Unser betreuender Dozent war  WERNER ALISCH, er ist Roßwein und uns treu geblieben und nimmt regelmäßig an unseren Absolvententreffen teil.        Gerda Schubert wandelte sich gegen Ende des Studiums zur Gerda Winter und später zur Gisela Ristock, aber als “Schneider” ist sie die Gleiche. Ja und Icke wagte den Schritt zu Schulze.             ... was auch bemerkenswert ist, mit Studienbeginn im September 1958 wurden die Lebensmittelkarten in der DDR abgeschafft und man höre und staune, es gab damals noch Kamtschatkakrebs ohne Ende.   Die Dose kostete nur 3,85 MDN!

Diese Kommilitonen begannen das Studium in Roßwein/Sa.

Wolfgang Albrecht

Rainer Brandt         Seemann

Fritz  Degenhardt

Andreas  Dobosch

Rolf-Dieter  Eschler   Bockwurst

Ilse  Gebers

Christian Hilbert        Sheriff

Wolfgang Höhne       Pampel

Hartmut  Kirschner      Hardi

Erich  Laudel

Wilfried  Leseberg      Franz

Volkerer  Lorenz

Wolfgang Lutze

Johannes  Mühlfeld

Gerhard  Müller         Fips

Gerhard  Nagel

Dieter Naumann

Horst Wolfgang Nienke    hwn

Werner  Noack        Neon

Ursula  Polinski          Icke

Armin  Poßner

Horst  Reibetanz

Uwe  Siegert            Papa

Hans  Siewert

Reiner  Silbermann

Doris  Schmidt      Schmidten

Rolf  Schmidt         Onkel

Gerhard Schreib         Fridolin

Gerda  Schubert       Schneider

Christa Vierhuve

 Ingo  Wagner

 

In der Mitte Wolfgang Nienke
Schriftliche Feststellung
Vier Sportasse, Franz und HWN liefen die 1000 m nicht mit !

... eine lustige Seite des Studiums von diesen Vieren: Links Ergebnis vom Skat und rechts beim Sportfest, hier von links: Fips, Franz, HWN und Seemann

Bildmontage aller Teilnehmer am Bergfest

Nach 3 Semestern hatten wir endlich Bergfest und wer zählt, wird feststellen: Auf unserem schönen Förder- technikwagen saßen keine 31 Studenten. Einige waren, wie man so schön sagt, auf der Strecke geblieben. Wir waren nur noch 23 +  1 im Wagen. Verlassen hatten uns: Albrecht, Dobosch, Gebers, Höhne, Nagel, Poßner und Wagner.
Zum Studium in jener Zeit gehörten nach Ende der ersten 2 Studienjahre auch Reservistenlehrgänge, für viele der erste Kontakt mit der Volksarmee in Prenzlau. Und natürlich weitere Ernteeinsätze bzw. Reparatureinsätze in den MTS (Maschinen- und Traktorenstationen) zu Lasten von Praktika. Dann Einsätze beim Bau der Roßweiner Wasserleitung - für uns “aqua leiti rossweini”!  ...und und und

Dann kam der Tag, am 22. Juli 1961 erhielten wir im Rathaus von Roßwein feierlich unsere Urkunde mit dem Titel:

Ingenieur der Fachrichtung Fördertechnik

Ab diesem Zeitpunkt hieß es scherzhaft:
Dem Inschenör ist nichts  zu schwör!

Ingenieurarbeit Hydraulikprüfstand der Studiengtruppe Hilbert, Laudel, Nienke und Rolf Schmidt
Franz und HWN 1962 vor der Ingenieurschule
1962Vor der "Wartburg" mit Kneiper. HWN, Buge, Wirt u. Franz

 Ein Jahr nach unserem Abschluss, also 1962, organisierte die Ingenieurschule in Roßwein ein Absolventenreffen für alle Absolventen des Jahrganges 1961. Dieses Treffen sollte eine Art Erfahrungsaustausch sein. Die Ingenieurschule wollte schlicht und einfach wissen, ob wir mit den Ergebnissen des Studiums  in der Praxis etwas anfangen konnten. Für uns war auch wesentlich, dass wir uns nach einem Jahr wiedersehen konnten. Denn nach 3 Jahren intensiven Zusammenseins war es schon interressant sich zu treffen, zu erfahren wie man es in der Praxis anstellt und sich einfach auszutauschen.
Ein zweites Treffen, bereits von uns (Gerhard Müller) organisiert, gab es 1971 in Leipzig mit einer tollen Fete im “Ringkaffee”.

Inzwischen sind leider auch einige Absolventen verstorben. Wir denken in Ehren an sie.
 Es sind:  Johannes Mühlfeld   und  Hans Siewert.  Mit 59 Jahren (1997) starb Christa Schwabe geb. Vierhuve. Im März 2005 starb Wolfgang Höhne. Am 17. Mai 2005 ist unser Kommilitone Wolfgang Lutze seiner schweren Krankheit erlegen. Am 8.April 2012 starb Gerhard Schreib 78jährig. Rolf-Dieter Eschler ist am 20.06.2012 71jährig gestorben.

Wolgang Lutze gest. 17.05.2005
Wolgang Höhne, genannt Pampel, starb im Februar 2005
Hans Siewert starb 1986
Johannes Mühlfed starb schon in den 80-er jahren
Dozent Werner Alisch unser Studienbetreuer
V.l. Laudel, R.Schmidt, Naumann, Siegert, Silbnermann, Lutze, Kirschner
Praktikantinnen v.l.  Ulla P., Schneider, D. Schmidt, Chr. Vierhuve
Franz als Kämpfer in der Pause
Reiner Silbermann bei privater Lektüre

SignetEinige Fotos vom Studium: Links: Unser Studienbetreuer Dozent Werner Alisch. Mitte und rechts: Reservistenlehrgang 1959.
Unten rechts: Unsere Damen durften dafür zum Praktikum. Links und Mitte unten: Pausenkämpfe und Unterrichtsstress (Deutsch).

Alle Dozenten während unseres Studiums findet ihr unter “Details” oder HIER

Christa Vierhuve gest. 1997
Von Rolf Schmidt gesponsert zum 50. JT Ing.-Abschluss
Gerhard Schreib gest. 8.4.2012 mit 78 Jahren
Rolf-Dieter Eschler gest. 20.06.2012 mit 71 Jahren
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Studium & Absolvententreffen
Ingenieurschule in Roßwein/Sachsen