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In den den letzten Jahren wurde die 1938 fertiggestellte Schleuse bei Niegripp grundhaft Renoviert. Nun erstrahlt sie in neuem Glanz und kann verlustfrei betrieben werden.
Gegenwärtig (April 2010) steht das neue Pumpwerk kurz vor seiner Fertigstellung. Damit kann der Elbe-Havel-Kanal kostengünstiger als bisher mit genügend Wasser zur Sicherung von 4 m Wassertiefe für die Schifffahrt versorgt werden. Die Versorgung erfolgt bislang über die Sparschleuse Rothensee mit ~18 m Hubhöhe. Ein kurzer Vergleich: Die Pumpen an der Sparschleuse in Rothensee haben eine Leistung von 800 kW und die an dieser Schleuse nur 150 kW.
Das alte Pumpwerk von Niegripp: Erbaut 1938 mit einer rechnerischen Förderleistung von 2 x 3 m³/s. In den 22 Betriebsjahren maximale Förderleistung 2 x 1,55 m³/s. Stilllegung des alten Pumpwerkes 1960. 2002 ergab eine bautechnische Gesamtbegutachtung, dass sich alle Bauteile des Pumpwerkes in einem schlechten bis kritischen Zustand befanden.
Neubau (~ 7 Mio.€) eines Pumpwerkes an alter Stelle : Maximale Förderleistung 3 x 3,5 m³/s bei Hgeo = 1, 4 m. Bau inclusive Freispiegelleitung zur Überleitung von Elbwasser bei Wasserständen der Elbe am Pegel Niegripp über dem Betriebswasserstand der Haltung Hohenwarthe - Zerben (BWo). Das Wasser wird über 2 ~ 490 m lange GFK-Leitungen mit je 1800 mm Durchmesser in den Einfahrts- bzw. Wendebereich der Schleuse geleitet.
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